Fahrt zum First Nations Camp in Champagne

Beim Verlassen von Haines Junction besuchten wir noch die Village Backery um mit „richtigem“ Gebäck eine gute Stärkung für den Tag zu haben.

Nach den vergangenen regnerischen Tagen konnten wir nun wieder richtig gutes Velowetter geniessen. Bei Sonne und Rückenwind fährt es sich einfach wunderbar!

Unterwegs machten wir bei Canyon Creek einen Halt um eine restaurierte Brücke aus der Zeit vor dem Bau des Alaska Highway anzuschauen.

Nach der Mittagspause trafen wir das mit Velos reisendes Paar aus Frankreich, von dem uns bereits in Glenallen erzählt wurde. In der kurzen Diskussion fanden wir heraus, dass wir später auf der selben Fähre sein werden.

Im Hostel hatten wir mit Marthe, Ed und Frank abgemacht, in Champagne beim First Nations Camp zu übernachten. Daher bogen wir vor Champagne auf den alten Highway ab. Auf dieser sehr schwach befahrenen Strasse sahen wir dann zum ersten Mal einen Kojoten, welcher direkt vor uns die Strasse überquerte.

Im First Nations Camp erhielten wir eine sehr gute Führung über das Leben der Ureinwohner Nordamerikas. Der Guide meinte dabei, dass Wildniss etwas relatives sei. Wenn er etwas Wildes sehen wolle, gehe er nach Whitehorse (nächster grösserer Ort) und sehe sich dort die Menschen an. Hier im Wald sei alles natürlich.