Zurück in die Zivilisation…

Am Morgen starteten wir mit dem Anstieg auf den Vermillion Pass. Komischerweise war da aber der Pass nicht der höchste Punkt. Bei der Wasserscheide machten wir den obligatorischen Fotohalt und im Anschluss ging es weiter einige Kilometer aufwärts…

Nach diesen zusätzlichen Höhenmetern gab es im Anschluss erneut eine grandiose Abfahrt ins Tal zurück in die Zivilisation. Beim Mittagshalt wurden wir von Tandemfahrern aus Calgary angesprochen. Sie hatten ihr Tandem ins Auto verladen um hier eine Wochenendtour zu machen. Mit erstaunen stellten wir fest, dass sie das selbe Tandem hatten wie wir.

Nach der Pause fuhren wir auf dem wunderschönen Bow Valley Parkway. Dabei wurden wir von zwei Rennradfahrern überholt, welche sich über unser Gepäck lustig machten… durch diese “Motivation” angespornt hängten wir uns in ihren Windschatten. Da die beiden zum Glück nicht wirklich schneller waren als wir, war das keine grosse Herausforderung und in einer Steigung nach 10km wurden die beiden plötzlich ganz langsam und wir sahen sie nach dem Überholen nie wieder :-) Unterschätzt nie Tandemfahrer, auch wenn die mit über 90km Material reisen!

So erreichten wir Banff relativ früh, trotzdem wäre es nicht nötig, dass der Zeltplatz “hoch” oben über dem Dorf liegt. Einmal mehr hatten wir hier mit dem typischen harten Kiesboden der Zeltplätze in Kanada zu kämpfen. Für Autos und Camper mag das sinnvoll sein, beim Zelten ist das eher mühsam. Immerhin hatte es meistens auch grössere Steine, welche wir als Hammer verwenden konnten. Trotzdem haben wir unsere Schlagbohrmaschine vermisst :-)

Am anschliessenden Ruhetag wollten wir einen Ausflug auf der MTB Strecke in Richtung des leider gesperrten Highwood Pass machen. Leider mussten wir auf dem schönen Weg nach einigen Kilometern wenden, da eine Baustelle die Durchfahrt versperrte. 

 


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